Kurzbeschreibung des Buches Bürgergeld: Armut bekämpfen ohne Sozialhilfe
Negative Einkommensteuer, Kombilohn, Bürgerarbeit
und RMI als neue Wege
Vorwort von Isidor Wallimann
Erschienen im Haupt Verlag Bern, ISBN 3-258-06487-3, EUR 24,90
Die Sozialhilfe ist ins Gerede gekommen. Während die einen fordern, die
Sozialhilfe zu senken, um Niedriglohn-Arbeitsplätze attraktiver zu machen und Missbrauch zu verhindern, fragen andere, ob die Sozialhilfe eigentlich Armut beseitigt. Auch die jüngsten Reformvorschläge von politischer Seite fassen zu kurz und bleiben unbefriedigend. Die Grundsicherung muss überdacht werden.
Ausgehend vom aktuellen Stand der Armuts- und Sozialhilfe-Forschung
stellt Alban Knecht die besonderen Lebenslagen von Arbeitslosen, Familien und Niedriglohnempfängern dar. Dabei wird auf die aktuelle Argumentation in der Sozialpolitik und die Probleme verschiedener sozialrechtlicher Regelungen eingegangen.
Es werden Ansatzpunkte für Verbesserungen erkannt und danach
verschiedene Alternativen zur Sozialhilfe allgemeinverständlich dargestellt und miteinander verglichen:
- die negative Einkommenssteuer des Nobelpreisträgers Milton Friedman sowie der in den USA
- angewandte earned income tax credit,
- Kombilohn-Modelle (Einkommens- und Lohnsubvention),
- das unbedingte Bürgergeld,
- die belohnte Bürgerarbeit und
- das französische Integrations-Mindesteinkommen (RMI).
Die Bedeutung, die die Sozialen Arbeit in der Armutsbekämpfung und der
soziokulturellen Integration hat, wird durch Knecht neu thematisiert und hervorgehoben.
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